Eine Mietminderung bei nur wenigen Ameisen in der Wohnung gibt es nicht. Auch dann nicht, wenn der Mieter aussagt, dass es sich um Späherameisen handelt. AG Köln 24 Ameisen in sechs Monaten sind noch kein Minderungsgrund - Köln Erst, wenn die Wohnung so sehr mit Ameisen belagert ist, dass ein normales Wohnen nicht mehr möglich ist, kommt eine Mietminderung in Betracht. Aber zuvor muss der Vermieter die Gelegenheit bekommen, die Ameisenplage zu beseitigen. Prinzipiell gilt es aber als Mangel, wenn eine Mietwohnung von Ungeziefer befallen ist. Und das kann auch zur Mietminderung berechtigen. Die Miete kann auf jeden Fall gemindert werden, wenn durch Ameisen oder Ungeziefer die Wohnung praktisch nicht mehr normal bewohnbar ist. Verschweigt ein Vermieter seinem Mieter, dass die Wohnung von Ungeziefer befallen ist, obwohl er bereits Gegenmaßnahmen unternommen hat, muss er unter Umständen auch Schadensersatz zahlen. Wenn beispielsweise Möbel beschädigt wurden usw. Amtsgericht Aachen Steht im Mietvertrag, dass der Mieter auf seine Kosten, dafür zu sorgen hat, dass kein Ungeziefer in die Wohnung gelangt, ist so eine Klausel im Vertrag unwirksam. Die Kosten für die Ungezieferbekämpfung gehören zu den Nebenkosten, wenn es im Mietvertrag steht und wenn diese Maßnahmen in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden müssen. Für akute Bekämfungsmaßnahmen muss der Vermieter die Kosten gesondert umlegen.  (LG Köln). Hat der Vermieter Kosten für einmalige Ameisenbekämpfung, dann kann er diese nicht auf die Mieter umlegen. Denn es sind keine regelmäßigen Kosten. Keine regelmäßigen Nebenkosten wären auch die Kosten für die Beseitigung eines Wespennetzes. Die meisten Gerichte haben bisher entschieden, dass Ameisen kein Grund zur Mietminderung sind, wenn sie nicht ständig und vermehrt auftauchen. Der Vermieter ist bei Ameisen verpflichtet, diese auf seine Kosten bekämpfen zu lassen, denn man kann nicht davon auszugehen, dass Ameisen vom Mieter eingeschleppt wurden. Fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzugs auch nach sieben Monaten zulässig – BGH/ 2016 Eine Mieterin befand sich mit zwei Monatsmieten im Rückstand. Danach ist ein  Vermieter berechtigt, fristlos zu kündigen. § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3b BGB. Der Vermieter kündigte aber erst nach 7 Monaten. Die Mieterin war der Meinung, dass die Kündigung zu spät kam und daher nicht mehr wirksam sei. Der BGH gab dem Vermieter aber recht. Er hatte nur Rücksicht auf die Mieterin genommen und die Zahlungsrückstände waren auch nicht ausgeglichen worden. Die Mieterin konnte also nicht davon ausgehen, dass nach dieser Zeit keine Kündigung mehr folgen wird.
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