Eine Wohngemeinschaft besteht, wenn zwei oder mehr Personen eine Wohnung bewohnen, ohne dass es sich dabei um eine  Familie handeln muss. Hat jeder Bewohner einen separaten Mietvertrag, so haben die Bewohner untereinander keine vertraglichen Beziehungen. Sind alle Bewohner gleichberechtigte Hauptmieter, gibt es einen Vertrag zwischen ihnen als Gemeinschaft und dem Vermieter. Meistens wird im Vertrag festgelegt, dass die Wohnung an eine WG vermietet wird. Die Mieter haften als Gesamtschuldner, d.h. der Vermieter kann von einem Hauptmieter allein die gesamte Miete verlangen. Dieser hat dann aber  anteilige Ausgleichsansprüche gegen seine Mitbewohner. Die Bewohner einer WG haften für die Mietzahlungen als Gesamtschuldner. Einzelne WG- Bewohner können daher auf die Zahlung der gesamten Miete verklagt werden, wenn einzelne Bewohner nicht mehr auffindbar sind oder nicht zahlen können oder wollen. Der Zahlende Mieter hat dann einen anteiligen Ersatzanspruch gegen die anderen WG-Bewohner (Ausgleich im Innenverhältnis). (AG Paderborn) Sind die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft beide Vertragspartner des Vermieters, und wird die Lebensgemeinschaft beendet, ist der Vermieter nicht verpflichtet, mit demjenigen Mieter, der in der Wohnung bleiben möchte, das Mietverhältnis allein fortzusetzen (LG Konstanz). Vermietet ein Vermieter an eine Wohngemeinschaft und ist dabei von vornherein vorgesehen, dass die Mitglieder dieser Wohngemeinschaft wechseln, entspricht es dem Vertragsinhalt, dass Mitglieder der Wohngemeinschaft ihre Entlassung aus dem Vertrag vom Vermieter verlangen können und zumutbare neue Personen in das Vertragsverhältnis aufzunehmen sind (LG Heidelberg) Mietet ein unverheiratetes Paar eine gemeinsame Wohnung an, so kann der Vermieter auch nach einer Trennung des Paares und dem Auszug eines Partners grundsätzlich von beiden Partnern die Miete verlangen. Der zurückgebliebene Mieter, der die Wohnung für sich alleine nutzt, muss dem ausgezogenen Mieter aber dessen Anteil erstatten (LG Düsseldorf)   Die Kündigung des Mietvertrages kann nur durch die Wohngemeinschaft insgesamt erfolgen. Können sich die einzelnen Mitglieder nicht einigen, kann jedes WG-Mitglied nach §723BGB das Mietverhältnis beenden und dann die Zustimmung zur Beendigung des Mietverhältnisses verlangen (KG Berlin ). Wer in einer Wohngemeinschaft lebt, muss seinen Anteil an den Mietkosten erstatten, wenn die WG aufgelöst wird - auch wenn ein Hauptmieter als Treuhänder auftritt. AG Frankfurt Wenn WG-Bewohner gemeinsam einen einzigen Mietvertrag mit dem Vermieter abschließen, haften sie für die Miete und die übrigen Mieterpflichten als Gesamtschuldner und sind allesamt Hauptmieter mit den gleichen Rechten und Pflichten. Für die gesamte Mietforderung oder für Schäden an der Mietsache kann der Vermieter aber jeden WG-Bewohner nach Wahl in Anspruch nehmen. Er kann nur allen Vertragspartnern zusammen kündigen. Weigert sich ein WG Mitglied, müssen die anderen notfalls dessen Kündigungserklärung einklagen. Vorteil für die Mieter: Sie sind vor einer Kündigung relativ sicher. Wenn einzelne Mitglieder ausscheiden wollen, muss die Gesamtheit der Mieter den Vermieter um Entlassung des ausscheidungswilligen Mitglieds aus dem Vertrag bitten. Das gleiche gilt entsprechend, wenn ein neues Mitglied in die WG aufgenommen werden soll. Mutter in der Studenten- WG – OLG Hamm - 2016 Eine studentische Wohngemeinschaft (WG) ist auf das Zusammenleben jüngerer Erwachsener in einer vergleichbaren Lebenssituation ausgerichtet. Ein WG- Mitglied ist daher nicht berechtigt, gegen den Willen der anderen Mitbewohner auch nur für einige Tage sein Zimmer einer Person einer anderen Generation zu überlassen. Ein Student hatte für einige Tage sein Zimmer seiner Mutter überlassen, damit sie die Haustüre versorgen kann. Die Mitbewohner waren damit nicht einverstanden und baten die Mutter, die Wohnung zu verlassen. Da diese sich jedoch weigerte, wurde die Polizei gerufen. Die Polizei verwies die Mutter aus der Wohnung. Die Klage auf Schmerzensgeld, welche die Mutter forderte, weil die Polizei sie angeblich verletzt hatte, wurde vom Gericht abgewiesen. Das Gericht sah sogar den Tatbestand des Hausfriedensbruches. Die WG Bewohner waren im Recht, als sie ihr Hausrecht durchsetzten.
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