Ist der Garagenmietvertrag unabhängig vom Wohnraummietvertrag abgeschlossen worden, kann er auch gesondert gekündigt werden (LG Berlin). Hat der Mieter Wohnung und Garage zusammen angemietet, ist die einzelne Kündigung der Garage oder der Wohnung nicht möglich; es handelt sich dabei um eine unwirksame Teilkündigung (OLG Köln). Führt das Öffnen des Garagentores zu Störungen der Nachtruhe, darf die Garage von 22 bis 6 Uhr nicht genutzt werden (OLG Düsseldorf). Ist ein einheitliches Mietverhältnis über eine Wohnung und eine Garage begründet worden, kann die Garage grundsätzlich nicht gesondert gekündigt werden (LG Köln). Eine Eigenbedarfskündigung nur der Garage bei einem einheitlichen Mietvertrag von Wohnung und Garage ist nicht möglich (LG Köln). Auch wenn die Garage später als die Wohnung angemietet wird, wenn der Wohnungsmietvertrag von beiden Ehegatten als Mieter und der Garagenmietvertrag nur von einem Ehegatten unterschrieben wird, ist in der Regel von einem einheitlichen Mietverhältnis auszugehen (LG Wuppertal). Gegen den einheitlichen Mietvertrag spricht, wenn in zwei getrennten Verträgen mit eigenständigen Mietvereinbarungen zusätzlich noch unterschiedlich lange Vertragslaufzeiten vereinbart werden (LG München ). Eine Kündigung nur eines Teils der Mietsache durch den Vermieter ist normalerweise nicht möglich. Das gilt auch für Garagen, und selbst dann, wenn über die Wohnung und die Garage verschiedene Mietverträge zu verschiedenen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Kündigungsfristen abgeschlossen wurden. Grundsätzlich ist nämlich von einem einheitlichen Mietverhältnis auszugehen, besonders dann, wenn die Miete für Wohnung und Garage zusammen gezahlt wird und sämtliche Garagen in der Wohnanlage an die Mieter derselben vermietet sind. (AG Bochum) Ist der Mietvertrag über eine Garage oder Stellplatz auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, kann er im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gem. § 580 a Abs. 1 Nr. 3 BGB jeweils bis zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats gekündigt werden. Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg. Wenn zwei Verträge über Wohnung und Garage geschlossen werden, ist davon auszugehen, dass beide Verträge rechtlich selbständig sind. Das ist oft der Fall, wenn ein Mietvertrag über eine Garage nachträglich und separat zum Wohnungsmietvertrag geschlossen wurde. Das gilt auch für mündlich abgeschlossene Garagenmietverträge. Wurde eine Wohnung mit Garage vermietet,  kann der Mieter die Garage untervermieten. Aber nur mit Erlaubnis des Vermieters (§ 540 BGB). Dann kann der Mieter den Preis bestimmen, den er vom Untervermieter bekommt. Wer eine Wohnung mit Garage kündigt, sollte auch rechtzeitig dem Untermieter der Garage kündigen. Es empfiehlt sich, im Untermietvertrag eine eher kurze Kündigungsfrist zu vereinbaren.    
Urteile:
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