Sind die Wände in der Wohnung schwarz (Fogging) und es ist unklar, wo die Ursache liegt, dann muss der Vermieter klären, worum es sich dabei handelt. Behauptet der Vermieter, dass dem Mieter am Fogging ein Verschulden trifft, dann muss er das beweisen können. Nicht der Mieter muss also nachweisen, dass er nichts für die schwarzen Wände kann. Beim Fogging färben sich große Teile der Wohnung plötzlich schwarz, ohne dass man genau weiß, warum. Die Ursache kann vielfältig sein. Oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel offenes Feuer (auch Kerzenlicht kann genügen), verklebte Teppiche, mit schwerflüchtigen Klebstoffen verleimte Möbel und so fort. Mögliche Ursachen:  vorausgegangene Renovierungsarbeiten bzw. Neubau: kalte Außenwände mit Wärmebrücken, daher Vergrauungs-Effekt vorwiegend in den Wintermonaten Dachschrägen als Prallwand für den mit der warmen Luft aufsteigenden Staub Rußquellen in der Wohnung wie Zigarettenrauch oder Kerzen oder Ruß durch die Außenluft Teppichböden mit Faserfreisetzung häufige Anwendung von Reinigungsmitteln chemische Reaktion über Weichmacher und Alkohole in der Raumluft chemische Reaktion an heißen Kontaktflächen Innenraumausstattung (Materialien, die zusätzlich Weichmacher abgeben, wie Laminat, PVC, Teppichboden, Paneele) Dauerflamme eines Gasboilers  sehr hohe Vorlauftemperatur   sonstige raumklimatische und Witterungseinflüsse wie Luftfeuchtigkeit elktrostatische Aufladungen durch Wohnmaterialien, Abschirmungen, Fensterbeschichtungen etc. Der Vermieter ist zur Instandsetzung nach Schäden wegen Verschwärzung einer Wohnung verpflichtet“, wenn er „Baumängel als Ursache hierfür nicht ausräumen kann“ (AG Hamburg). Tritt in einer Wohnung Fogging auf, so ist das als Mangel zu bewerten. Bleibt die Ursache unklar, so geht dies zu Lasten des Vermieters (LG Berlin). Es gelten dieselben Grundsätze wie bei den Feuchtigkeitsschäden. Der kann eine Mietminderung gelten machen, wenn er die Ursache nicht zu vertreten hat. Ein  Mieter erhielt in einem Fall mit starkem Fogging vom LG Ellwangen eine Mietminderung in Höhe von 14 % der Miete zugesprochen (LG Ellwangen/Jagst). Das  Landgericht Düsseldorf sprach einem Mieter zehn Prozent Mietminderung wegen Fogging zu. Asbest ist nicht zwingend ein Mietmangel – LG Berlin /2015 Wurden in einer Mietwohnung asbesthaltige, aber unbeschädigte Bodenfliesen verlegt, liegt kein Mietmangel vor, wenn die Gefahr, dass Asbest frei wird, nur im Falle der Beschädigung der Fliesen besteht.
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