Raucherwohnung Schadensersatz für gelbe Wände und Türen und Türrahmen, Mieter muss Schönheitsreparaturen durchführen Soweit nicht vertraglich anders vereinbart muss der Vermieter Verfärbungen durch Nikotin in seiner Mietwohnung als Folgen vertragsgemäßem Gebrauchs hinnehmen. Einem Mieter steht es nach dem Grundsatz der freien Lebensgestaltung zu, in der Wohnung zu rauchen, es sei denn das Rauchen wurde vertraglich ausgeschlossen. Die damit verbundenen Nikotinverfärbungen auf Tapeten und Decken sind vom Vermieter als Folge der vertragsgemäßen Nutzung hinzunehmen.  LG Landau/Pfalz) Auch, wenn das Rauchen per Mietvertrag verboten wird, kann immer noch der Fall bestehen, dass diese Klausel unwirksam ist. Nämlich dann, wenn das Rauchen in der Wohnung nachweislich keine Nachteile für den Vermieter und für die Nachbarn hat. Und der Mieter eh verpflichtet ist, alle Schäden an der Wohnung zu ersetzen und eine Endrenovierung freiwillig vom Mieter durchgeführt wird. Nikotinablagerungen an Tapeten verpflichten nicht zum Schadensersatz. Ein Anspruch des Vermieters gegen den Mieter scheidet auch dann aus, wenn die Tapeten durch starkes Rauchen beschädigt sind. Grund dafür ist nach Ansicht des LG Köln die Tatsache, dass die Nikotinablagerungen nicht als Folge einer über den Mietvertrag hinausgehenden Nutzung einer Wohnung anzusehen sind. LG Köln Rauchen auf eigenem Balkon erlaubt. Das Rauchen auf dem eigenen Balkon braucht man sich von seinem Nachbarn nicht verbieten zu lassen. AG Bonn Lästiger Tabakrauch rechtfertigt Mietminderung Urteil des Landgerichts Stuttgart Wer sich in seiner Mietwohnung durch Tabakrauch von Nachbarn belästigt fühlt, kann die Miete mindern oder sogar den Mietvertrag fristlos kündigen. Kein Schaden durch Tabakkonsum Verunreinigungen der Wohnung durch „Nikotinrückstände“ führen nicht zu Schadensersatzpflichten des Mieters, so der BGH. Der Mieter verletze durch das Rauchen in der Wohnung seine Pflichten nicht, da er Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch herbeigeführt werden, nicht zu vertreten hat (§ 538 BGB). Etwas anderes gilt nur, wenn eine wirksame, das Rauchen in der Wohnung einschränkende Vereinbarung vorliegt. Das Rauchen in der Mietwohnung gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch, hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. Danach bleibt der Vermieter auf den Kosten für die Beseitigung der Nikotinbeläge sitzen, wenn er die Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen nicht vertraglich auf den Mieter abgewälzt hat. Hat ein Vermieter mit dem Mieter aber vereinbart, dass in der Wohnung nicht geraucht werden darf, stellt das Rauchen eine Pflichtverletzung dar.  Dann müssen die Spuren des Nikotinkonsums beim Auszug entfernt werden. Ein Mietinteressent muss nicht bei Mietvertragsabschluss von sich aus offenbaren, dass er ein starker Raucher ist.  Auch wenn ein Mieter vor Vertragsabschluss erzählt, dass er nicht mehr raucht und er fängt aber während des Mietverhältnisses wieder an zu rauchen, hat das keine Auswirkungen auf den Mietvertrag. Muss der Vermieter aber nach dem Auszug eines stark rauchenden Mieters die Wände mit Salmiakgeist reinigen, so übersteigt das die Grenze einer normalen Schönheitsreparatur. Dann kann der Vermieter auch Schadensersatz vom Mieter verlangen, wenn der Mieter beim Auszug eigentlich "noch" keine Schönheitsreparatur schuldete. (Amtsgericht Bremerhaven) Rauchen Rauchen auf dem Balkon ist nicht länger zeitlich unbegrenzt erlaubt. Mieter, die sich durch einen auf dem Balkon rauchenden Nachbarn gestört fühlen, können für bestimmte Zeitabschnitte einen Rauchstopp fordern. Sie haben einen Anspruch auf rauchfreie Zeiten. Das ist allerdings nur möglich, wenn Gesundheitsgefahr für die Nachbar- Nichtraucher besteht oder die Geruchsbelästigung unzumutbar ist. Nachbarn müssen einen Kompromiss finden. (BGH).
Mietminderung Abfluss verstopft Abnahmeprotokoll Mietwohnung Wasser in Nebenkostenabrechnung Mietminderung bei Ameisen Nebenkosten Aufzugskosten zu klassische Webseite wechseln Nebenkostenabrechnung erstellen online
(Ratgeber Mietrecht plus   aller angegebenen Programme und Formulare) nur 14,30 €  statt 33,90 €
        “Ratgeber Mietrecht spezial           (mit den Änderungen in 2018)    Informationen, Gesetze, Fakten, Irrtümer,    Berechnungsprogramme und Formulare                                                          
sofort zum Download!
Den Ratgeber Mietrecht  übermitteln wir sofort zum Download oder als CD:   Alle vollständigen Urteile mit Aktenzeichen im Ratgeber.     
als CD per Post!........
Jubiläumsaktion
vom bis
Startseite Impressum Mietrecht Hauptseite