Müssen Mieter das Grillen von Nachbarn dulden? Geringfügige Rauchentwicklung und Grillgerüche bei einer Grilldauer von ca. 6 Stunden im Jahr oder dreimal im Jahr müssen die Nachbarn im allgemeinen dulden. Dringt der beim Grillen im Freien entstehende Qualm in die Wohn- und auch Schlafräume von Nachbarn ein, so stellt das eine erhebliche Belästigung der Nachbarn dar. Grillverbot Ein wiederholter Verstoß gegen das Grillverbot trotz Abmahnung berechtigt den Vermieter unter Umständen zur fristlosen Kündigung.

Entsteht zu viel Qualm kann das einen Verstoß gegen das

Landesimmissionsschutzgesetz bedeuten und ein Bußgeld nach sich

ziehen.

Es kann ein Grillverbot verhängt werden, wenn das Grillen in der

Vergangenheit immer zu erheblicher Belästigung durch Qualm geführt

hat.

Grillen stellt in einer multikulturellen Freizeitgesellschaft, eine übliche und im Sommer gebräuchliche Art der Zubereitung von Speisen dar.
Es gibt kein Gesetz, in welchem geschrieben steht, ob grillen auf dem Balkon erlaubt ist oder nicht. Und es gibt auch keine gesetzlichen Regelungen, aus denen hervorgeht, wann, wo, wie lange und wie gegrillt werden kann. Entweder ist das der Hausordnung zu entnehmen oder dem Mietvertrag. Ansonsten können Urteile aus der Vergangenheit richtungsweisend sein, ob und in welchem Umfang das Grillen auf dem Balkon und der Terrasse erlaubt ist.

Urteile:

Wann darf auf dem Balkon gegrillt werden? Das Grillen ist in der Zeit von April bis September ein Mal im Monat auf dem Balkon zulässig, wenn die benachbarten Mitmieter 48 Stunden vorher darüber informiert werden. Dreimal im Jahr oder sechs Stunden im Jahr darf zum Beispiel auf der Terrasse gegrillt werden. 5 Grillfeste im Jahr auf Holzkohlefeuer, zumindest dann, wenn der Grill am Ende des Gartens aufgebaut wird ist erlaubt.

Das Grillen im Sommer 2 x im Monat zwischen 17.00 Uhr und 22.30

Uhr im hinteren Teil des Gartens, falls ein solcher vorhanden ist, ist

erlaubt.

Wo darf gegrillt werden? Auf der Terrasse, im Garten und auf dem Balkon darf in einem angemessenen Umfang gegrillt werden. Der Mieter darf zwar auf dem Balkon grillen, die Nachbarn dürfen aber dadurch nicht beeinträchtigt werden. Der Mieter muss sicherstellen, dass Grill- und Essensgerüche nur in zumutbarem Umfang in die Wohnräume des Nachbarn hineinziehen.
Belästigung durch Qualm Wird im Garten gegrillt und dringt der beim Grillen entstehende Qualm in konzentrierter Weise in die Wohnung des Nachbarn, muss er das nicht hinnehmen (Eine Geldbuße kann verhänt werden.

Ist im Mietvertrag vereinbart, dass auf dem Balkon eines

Mehrfamilienhauses nicht gegrillt werden darf, ist dieses Verbot wirksam.

Mieter müssen sich daran halten, dürfen nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes nicht grillen.

Mietrecht, Grillen auf dem Balkon

Abnahmeprotokoll Abrechnungsfrist Nebenkosten Abnutzung gewöhnlicher Gebrauch Auszug vor Mietende Abstandszahlung Küche Ablesetermin Heizung Besichtigungsrecht Vermieter Besuchsrecht Mieter Betriebskosten Bleigehalt im Wasser duschen nachts Definition besenrein Dübellöcher entfernen Definition Warmmiete Erhöhung der Vorauszahlungen Erhöhung Grundsteuer Erlaubnis Untervermietung Feuchtigkeit Wohnung fristlose Kündigung grillen auf dem Balkon Gewerberaum Renovierung gemeinsamer Mietvertrag Hausmeisterkosten Instandhaltung Vermieter Kündigung Eigenbedarf Katzenhaltung Mietvertrag Kündigung Zeitmietvertrag Kündigung Staffelmietvertrag Kündigungsverzicht Mietvertrag Laminatboden Zustimmung Lebenspartner im Mietvertrag Lärmbelästigung Nachbarn Mängel Mietwohnung Mietzahlung Abbuchung Mietminderung Schimmel Mietminderung Badewanne Mietminderung Balkon Mietminderung Heizung Mietminderung Wohnung Mietminderung Graffiti Mietbürgschaft Maklerkosten Modernisierung Wohnung Müllgebühren Mietminderung Toilette Mietminderung Hundegebell Mieterhöhung Vergleichswohnungen Mietminderung wegen Terrasse Mietvertrag Hausordnung Mietvertrag Parkplatz Mietminderung Fogging Nebenkosten Wohnfläche Nebenkostenabrechnung Nebenkosten Dachrinne Nachmieterklausel Nebenkosten Gartenpflege Parkettboden Schadensersatz Recht auf Antenne Ruhestörung durch Kinderlärm Reparatur Einbauküche Rückzahlung Nebenkosten Renovierungsklauseln Rückzahlung Mietkaution Schneefegen Hausordnung Schadensersatz Raucher Stromkosten Vermieter Treppenhausreinigung undichte Fenster Ungezieferbekämpfung Verschleiß Teppichboden Wohnfläche im Mietvertrag wie viele Haustürschlüssel
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Müssen Mieter das Grillen von Nachbarn dulden? Geringfügige Rauchentwicklung und Grillgerüche bei einer Grilldauer von ca. 6 Stunden im Jahr oder dreimal im Jahr müssen die Nachbarn im allgemeinen dulden. Dringt der beim Grillen im Freien entstehende Qualm in die Wohn- und auch Schlafräume von Nachbarn ein, so stellt das eine erhebliche Belästigung der Nachbarn dar. Grillverbot Ein wiederholter Verstoß gegen das Grillverbot trotz Abmahnung berechtigt den Vermieter unter Umständen zur fristlosen Kündigung.

Entsteht zu viel Qualm kann das einen Verstoß

gegen das Landesimmissionsschutzgesetz

bedeuten und ein Bußgeld nach sich ziehen.

Es kann ein Grillverbot verhängt werden, wenn das

Grillen in der Vergangenheit immer zu erheblicher

Belästigung durch Qualm geführt hat.

Grillen stellt in einer multikulturellen Freizeitgesellschaft, eine übliche und im Sommer gebräuchliche Art der Zubereitung von Speisen dar.
Es gibt kein Gesetz, in welchem geschrieben steht, ob grillen auf dem Balkon erlaubt ist oder nicht. Und es gibt auch keine gesetzlichen Regelungen, aus denen hervorgeht, wann, wo, wie lange und wie gegrillt werden kann. Entweder ist das der Hausordnung zu entnehmen oder dem Mietvertrag. Ansonsten können Urteile aus der Vergangenheit richtungsweisend sein, ob und in welchem Umfang das Grillen auf dem Balkon und der Terrasse erlaubt ist.

Urteile:

Wann darf auf dem Balkon gegrillt werden? Das Grillen ist in der Zeit von April bis September ein Mal im Monat auf dem Balkon zulässig, wenn die benachbarten Mitmieter 48 Stunden vorher darüber informiert werden. Dreimal im Jahr oder sechs Stunden im Jahr darf zum Beispiel auf der Terrasse gegrillt werden. 5 Grillfeste im Jahr auf Holzkohlefeuer, zumindest dann, wenn der Grill am Ende des Gartens aufgebaut wird ist erlaubt.

Das Grillen im Sommer 2 x im Monat zwischen

17.00 Uhr und 22.30 Uhr im hinteren Teil des

Gartens, falls ein solcher vorhanden ist, ist

erlaubt.

Wo darf gegrillt werden? Auf der Terrasse, im Garten und auf dem Balkon darf in einem angemessenen Umfang gegrillt werden. Der Mieter darf zwar auf dem Balkon grillen, die Nachbarn dürfen aber dadurch nicht beeinträchtigt werden. Der Mieter muss sicherstellen, dass Grill- und Essensgerüche nur in zumutbarem Umfang in die Wohnräume des Nachbarn hineinziehen.
Belästigung durch Qualm Wird im Garten gegrillt und dringt der beim Grillen entstehende Qualm in konzentrierter Weise in die Wohnung des Nachbarn, muss er das nicht hinnehmen (Eine Geldbuße kann verhänt werden.

Ist im Mietvertrag vereinbart, dass auf dem Balkon

eines Mehrfamilienhauses nicht gegrillt werden

darf, ist dieses Verbot wirksam.

Mieter müssen sich daran halten, dürfen nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes nicht grillen.

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