Wenn eine Dusche oder Badewanne in einer Mietwohnung vorübergehend nicht genutzt werden kann, dann kann das zu einer Mietminderung bis zu einem Drittel der Miethöhe berechtigen. Das gilt dann, wenn es nur eine Dusche oder eine Badewanne in der Wohnung gibt. Das ist eine erhebliche Gebrauchseinschränkung. AG Köln Duschen oder baden muss zum Standard einer Wohnung gehören. Dabei ist das Duschen und Baden rund um die Uhr erlaubt. Auch dann, wenn Nachbarn die Geräusche wahrnehmen. Diese Geräusche gehören zum normalen Gebrauch einer Mietwohnung. Klauseln im Mietvertrag, welche das Duschen und Baden nachts verbieten, sind unwirksam. Urteile dazu: Baden und Duschen nach 22 bzw. nach 24 Uhr oder sogar mitten in der Nacht ist erlaubt. (LG Köln) Allerdings darf nachts das Duschen nicht länger als 30 Minuten dauern, Oberlandesgericht Düsseldorf Generelle nächtliche Dusch- und Badeverbote in Hausordnungen sind insgesamt unwirksam Stark schwankende Wassertemperaturen beim Duschen sind ein Mangel und berechtigen den Mieter zu einer Mietminderung. Amtsgericht Charlottenburg Der Mieter ist  zwar verpflichtet, durch regelmäßige Reinigung und ausreichendes Lüften dafür zu sorgen, dass in der Dusche keine Kalkflecken entstehen und dass es durch die Feuchtigkeit nicht zu Schäden, wie zum Beispiel Schimmelbildung, kommt, das bedeutet aber nicht, dass der Mieter nach jedem Duschen Wände und Fenster abtrocknen muss. Ein Badezimmer muss vom Vermieter in einem baulichen Zustand überlassen werden, der Feuchtigkeitsschäden ausschließt, die durch ein Duschen in der Badewanne oder in der Dusche verursacht werden können. LG Bochum Entstehen trotz entsprechender Vorsorge Schäden, die z.B. auf baulichen Gründen beruhen, so ist das Sache des Vermieters. Ist die Dusche defekt, sind 17% Mietminderung zulässig (AG Köln). Haushaltsgeräte dürfen in der Wohnung auch dann benutzt werden, wenn sie Lärm verursachen. Das gilt für Staubsauger, Wasch- oder Spülmaschine. Ruhezeiten sollten aber eingehalten werden, wenn es die Nachbarn stört. Eine Hausordnung kann nicht das nächtliche Duschen und Baden verbieten. Denn das Waschen gehöre zu einem hygienischen Mindeststandard und damit zur normalen Lebensführung eines Mieters. Die Nachbarn müssen, die mit dem Waschen verbundenen Geräusche als normale Wohngeräusche hinnehmen. Landgericht Köln Geltendmachung von Kosten für Zwangsräumung nach dem „Berliner Modell“ – BGH Hat der Vermieter gegen den Mieter einen vollstreckbaren Räumungstitel erwirkt, muss er nicht immer abwarten, bis der Mieter die Wohnung vollständig geräumt hat. Nach dem so genannten Berliner Modell besteht auch die schnellere Möglichkeit, den Mieter durch den Gerichtsvollzieher räumen zu lassen und an dem zurückgelassenen Hausrat das Vermieterpfandrecht geltend zu machen. Der Vermieter kann das Mobiliar dann entweder einlagern oder zwangsversteigern lassen. Die hierfür anfallenden Kosten kann er seit der Mietrechtsreform zum 1. Mai 2013 als Kosten der Zwangsvollstreckung mit geltend machen. Die entstandenen muss er aber gesondert einklagen.
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